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    Schnittschutzjacken
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    Schnittschutzjacken

    Eine Schnittschutzjacke ist Schutzkleidung für Forstarbeiten mit handgeführter Kettensäge, die den Oberkörper, die Schultern, die Arme und je nach Ausführung weitere Zonen mit einer Schnittschutzeinlage absichert. Von gewöhnlichen Jacken grenzt sie sich durch den geprüften Kettensägen-Schnittschutz ab und oft auch durch Warnschutz für bessere Sichtbarkeit.

    Bei Forstarbeiten mit der Motorsäge reicht eine normale Arbeitsjacke nicht aus. Eine Schnittschutzjacke ist für Einsätze gedacht, bei denen Oberkörper, Schultern, Arme und teils auch der Kragen zusätzlich geschützt werden sollen, etwa im Hubsteiger, auf der Arbeitsbühne oder bei Arbeiten mit erhöhtem Risiko im Ast- und Kronenbereich. Im forstlichen Sprachgebrauch wird dafür teils auch der Begriff schnittfeste Jacke verwendet. Bei der Auswahl zählen Schutzbereich, Bewegungsfreiheit, Belüftung, Sichtbarkeit und die sinnvolle Kombination mit weiterer Schnittschutzkleidung.

    SchnittschutzlagenOberstoffFarbeKonfektionsgröße
    692 % Polyamidrot-gelb / orangeXS / L
    887 % Polyamidrot-leuchtgelb / grau-leuchtorange3XL / XL

    Wofür werden Schnittschutzjacken im Forst eingesetzt?

    Forstliche Schnittschutzjacken sind für Arbeiten mit handgeführter Kettensäge ausgelegt, bei denen zusätzlich zum Beinschutz auch der Oberkörper und die Arme geschützt werden sollen.

    • geeignet für Forstbetriebe, kommunale Teams und private Brennholzselbstwerber mit Motorsäge
    • sinnvoll bei Arbeiten in beengten Positionen oder über Schulterhöhe
    • je nach Modell auch mit Warnschutz für Einsätze bei schlechter Sicht oder in Straßennähe

    Typisch sind Baumarbeiten im Hubsteiger, auf der Arbeitsbühne und Tätigkeiten, bei denen Sägebewegungen näher an Brust, Schultern, Armen oder Kragen stattfinden können. Damit handelt es sich nicht um eine allgemeine Outdoor-Jacke, sondern um spezielle Schutzkleidung für den professionellen und semiprofessionellen Sägeeinsatz.

    Welche Merkmale sind bei der Auswahl wichtig?

    Entscheidend bei einer Schnittschutzjacke sind Schutzbereich, Passform, Beweglichkeit, Belüftung und Sichtbarkeit im forstlichen Einsatz.

    • Schutzbereich passend zur Tätigkeit wählen
    • Belüftung für lange Einsätze und körperliche Arbeit beachten
    • wasserabweisende und abriebfeste Oberstoffe erleichtern den Forstalltag
    • Warnschutz kann die Sichtbarkeit im Bestand und an Verkehrsflächen verbessern

    Wichtig ist, welche Bereiche mit Schnittschutz versehen sind, etwa Brust, Bauch, Schultern, Arme, Kragen oder bei einzelnen Modellen auch Teile des oberen Rückens. Ebenso relevant sind ein elastischer Oberstoff, verstellbare Ärmelabschlüsse, ein gut schließender Frontbereich und Belüftungszonen unter den Armen oder am Rücken. Für Arbeiten entlang von Wegen, an Straßen oder bei schlechter Witterung können hochsichtbare Modelle mit Warnfarbe und Reflexstreifen sinnvoll sein. Wer eine schnittfeste Jacke für Forstarbeiten sucht, sollte daher auf den konkreten Schutzaufbau achten.

    Welche Kombination mit weiterer Schnittschutzkleidung ist sinnvoll?

    Vollständige Forstschutzkleidung kombiniert Schnittschutzjacken mit Beinschutz, Handschutz und passender Ergänzung für die jeweilige Arbeitssituation.

    • passend kombinierbar mit Schnittschutzhosen
    • ergänzend möglich mit Schnittschutzbeinlingen
    • für Hände sinnvoll mit Schnittschutzhandschuhen
    • für wetterabhängige Lagen auch Jacken und Hosenträger im System betrachten

    Zur üblichen Ausstattung gehören Schnittschutzhosen als zentraler Beinschutz bei bodengeführten Sägearbeiten. Für spezielle Anwendungen können auch Schnittschutzbeinlinge relevant sein, wenn ein ergänzender Beinschutz benötigt wird. Dazu passen Schnittschutzhandschuhe für den Griffbereich und je nach Wetter oder Arbeitsweise auch Jacken als leichte Ergänzung ohne Schnittschutz für weniger gefährdende Tätigkeiten. Bei Bedarf lassen sich außerdem Hosenträger, Schnittschutzgamaschen oder Zubehör für Gehörschutz und Kopfschutz aus dem Forstsortiment ergänzen.

    Wann sind Warnschutz und besondere Sichtbarkeit wichtig?

    Warnschutz-Schnittschutzjacken sind besonders wichtig bei Forstarbeiten in schlecht einsehbaren Bereichen, an Wegen, in Straßennähe und bei ungünstigen Lichtverhältnissen.

    • sinnvoll bei Dämmerung, Regen und dichtem Bestand
    • praktisch bei Arbeiten mit mehreren Beteiligten
    • relevant für Einsätze an Wegen und Straßenrändern

    Im Bestand, an Rückegassen, bei Pflegearbeiten entlang von Verkehrsflächen oder bei Einsätzen im Hubsteiger verbessert hohe Sichtbarkeit die Erkennbarkeit der Person. Modelle mit Warnfarbe und Reflexstreifen können zusätzlich zum Kettensägen-Schutz einen klaren Vorteil bringen. Gerade wenn Teams mit Maschinen, Fahrzeugen oder mehreren Personen gleichzeitig arbeiten, unterstützt eine sichtbare Jacke die Sicherheit im Ablauf.

    Die wichtigsten Normen im Überblick

    Bei Schnittschutzjacken für Forstarbeiten sind die Anforderungen und Prüfverfahren für Kettensägen-Schutzkleidung am Oberkörper maßgeblich. Bei Warnschutzmodellen kommt zusätzlich die Sichtbarkeit im Einsatz hinzu.

    • EN ISO 11393-6 — Diese Norm legt Anforderungen und Prüfverfahren für Beinschutz gegen Kettensägen für Anwender von handgeführten Kettensägen fest. Die Norm gehört zur ISO-11393-Reihe für Schutzkleidung für Benutzer handgeführter Kettensägen.

    Häufige Fragen

    Wann ist eine Schnittschutzjacke Pflicht?

    Eine allgemeingültige Pflicht lässt sich nicht pauschal für jede Forstarbeit nennen. Relevant wird sie vor allem dort, wo die Gefährdungsbeurteilung zusätzlichen Oberkörperschutz bei Arbeiten mit der handgeführten Kettensäge verlangt, etwa im Hubsteiger oder auf der Arbeitsbühne.

    Was ist eine Schnittschutzjacke?

    Bei einer Schnittschutzjacke handelt es sich um Forstschutzkleidung für Arbeiten mit der Kettensäge, bei der eine Schnittschutzeinlage bestimmte Bereiche wie Brust, Schultern, Arme oder Kragen absichert. Sie ergänzt den üblichen Beinschutz bei Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko im Oberkörperbereich.

    Welche Schutzkleidung ist bei Kettensäge Pflicht?

    Bei Arbeiten mit der Kettensäge ist geeignete persönliche Schutzausrüstung erforderlich. Welche Teile konkret vorgeschrieben sind, hängt von Tätigkeit und Gefährdungsbeurteilung ab. Im Forst werden typischerweise Schutz für Kopf, Gehör, Augen, Beine, Hände und Füße sowie je nach Einsatz eine Schnittschutzjacke berücksichtigt.

    Ist Schnittschutzklasse 1 ausreichend?

    Schnittschutzklasse 1 ist in vielen forstlichen Produkten und Anwendungen gängig. Ob sie ausreicht, entscheidet aber nicht die Kategorie allein, sondern die konkrete Tätigkeit, die eingesetzte Säge und die betriebliche Vorgabe.

    Sind Schnittschutzstiefel Pflicht?

    Für Motorsägenarbeiten im Forst ist Fußschutz ein wesentlicher Teil der Schutzausrüstung. Ob ausdrücklich Schnittschutzstiefel vorgeschrieben sind, richtet sich nach der jeweiligen Tätigkeit und den geltenden Arbeitsschutzvorgaben.

    Welche Schnittschutzstufen gibt es?

    Für diese Kategorie wird keine vollständige Stufenübersicht dargestellt. Beim Kauf sollten Sie auf die konkrete Kennzeichnung der Jacke und auf den vorgesehenen forstlichen Einsatz achten.

    Stand: Juli 2026

    Aus der GRUBE-Produktberatung Forst

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